Somatic Experiencing: Trauma-Auflösung nach
Dr. Peter A. Levine
"Lern
aus der Vergangenheit, träum von der Zukunft und LEBE in der
Gegenwart."
Unfälle, Gewalt, Trennung, Missbrauch, Operationen, Geburten,
Stürze oder vieles andere können Ursachen für ein
Trauma sein. Trauma ist weder eine Krankheit noch eine Störung.
Vielmehr handelt sich dabei um eine Verletzung, verursacht durch
lähmende Furcht und Gefühle von Hilflosigkeit und Verlust.
Traumatische Reaktionen sind Teil eines hochintelligenten, psychosomatischen
Selbstschutzsystems, das Fachleute ebenso wie Laien oft unbeabsichtigt
blockiert. Nach Monaten oder sogar Jahren können sich Symtome
wie Depression, Schmerzen, Anspannung, Angstzustände (Phobien),
chronische Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Verlust
der Lebensfreude, Agressivität, Kopfschmerzen, Schlafstörungen
usw. entwickeln.
Traumas
blockieren unseren Lebensfluss, die Lebensfreude und somit auch
die Lebensenergie, was wiederum zu Beschwerden und Krankheiten führen
kann. Symptome, die auf die Trauma-Auflösungs-Therapie gut
ansprechen können:
- Störungen
des Nervensystems:
- sensorisch und motorisch
- degenerative Störungen, je nach Fortschritt
- diffuse Störungen mit unklarer Diagnose (häufig
vorkommend)
- Störungen der Sinnesorgane, (z.B. der Augen, Ohren)
- Körperliche
Symptome und Syndrome:
- Schmerzen, chronische (z.B. Fibromyalgie, Arthritis,
Rheuma, u.ä.)
- Nervenschmerzen
- Schleudertrauma / HWS Distorsion
- Nacken- und Rückenbeschwerden
- Migräne und chronische Kopfschmerzen
- Verdauungsstörungen, chronische
- Starkes PMS (Prämenstruelles Syndrom)
- Gleichgewichts- und Sinnesstörungen, Verlust des
Tastgefühls
- Schwäche und körperliches Leeregefühl
- Zittern, Zucken, usw.
- Seelische
/ Psychische Symptome:
- Depressionen
- Schlafstörungen aller Art
- Suchtverhalten und Essstörungen
- Niedrige Frustrations-Toleranz, v.a. bei Kindern
- Psychisches Leeregefühl, Seelenleere, "lebendig
tot"
- Totale Erschöpfung / Burn out
- Angst Störungen, Ängste, Phobien, Panikattacken
- Vertrauensverlust
- Ständiges "getrieben sein" / keine Ruhe
finden / Workaholic
- Gefühl der Überempfindlichkeit / ständiges
gereizt sein
- Geistige
Symptome:
- Verwirrung, Desorientierung, Verlust der Mitte
- Fixierung auf bestimmte Gedanken und Themen
- Unaufhörliches Gedankendrehen / Grübeln
- Prüfungsangst
- Antriebsmangel / Motivationslosigkeit
- Konzentrationsstörungen (auch bei Kindern)
- Gedächtnislücken (z.B. keine Erinnerung an
bestimmte Geschehnisse)
- Vergesslichkeit und geistige Leer
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Abschlusskurs mit Steven Hoskinson (USA),
meinem geschätzten SE-Teacher
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Das
Besondere an der Trauma-Arbeit nach Dr. Peter A. Levine ist, dass
mit dem Körper gearbeitet wird. Wenn wir lernen, auf die
Weisheit des Körpers zu hören, kann ein Trauma transformiert
und aufgelöst werden. Entscheidend ist, unsere innewohnende
Fähigkeit zur Selbstregulation von hohen Aktivierungszuständen
und intensiven Emotionen wieder nutzen zu lernen. Auch ein seelisches
und/oder geistiges Trauma "steckt im Körper"; es
wird mit dem Körper "erlebt". Mit diesem körperzentrierten
Ansatz unterscheidet sich Somatic Experiencing von anderen Methoden
zur Auflösung von Traumata. Mit der Trauma-Arbeit kann die
gesamte Regulation des Organismus (Körper-Seele-Geist) verbessert
werden, was gerade auch bei Depressionen oder chronischen Schmerzen
nötig ist.
Um
an einem traumatischen Ereignis arbeiten zu können ist es
nicht nötig, das traumatische Geschehen nochmals intensiv
zu durchleben! Im Gegenteil: Dies soll und kann vermieden werden,
solange keine genügenden Ressourcen dazu vorhanden sind.
Dies
ist ein Vorteil gegenüber Methoden, bei denen das Ereignis
immer wieder durchlebt oder wiederholt erzählt wird. Es ist
sogar möglich, ohne "Inhalt" oder "Erinnerung"
zu arbeiten. Dies kann sinnvoll sein, z.B. dann, wenn ein Ereignis
emotional zu belastend oder verwirrend ist.
Wagen
Sie den Schritt zurück in die körperliche, seelische,
geistige Gesundheitheit und Wohlbefinden. Ich freue mich, Sie
auf diesem Weg begleiten zu dürfen.
WICHTIG:
Die Therapie ersetzt weder den Besuch bei einem Arzt oder einem
Psychologen. Medikamente, etc. dürfen nur nach vorheriger
Absprache mit dem Arzt abgesetzt oder die Menge verändert
werden.
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